Saftfinder

Herkunft und Botanik

Der botanische Name der Preiselbeere lautet Vaccinium vitis-idaea – schon damit zeigt sich ihre Zugehörigkeit zur Gattung der Heidelbeeren (Vaccinium). Die Preiselbeere ist ein Heidekrautgewächs, das als kompakter, kriechend wachsender Busch auch optisch sehr der Waldheidelbeere ähnelt. Als Heimat der Preiselbeere gilt der nördliche Teil Eurasiens. Inzwischen findet sich der Bodendecker weltweit in gemäßigten Breiten in der Nähe von Nadelwäldern, Heiden und alpinen Regionen. Auch vor arktischen Regionen wie Grönland schreckt sie nicht zurück. Die Blätter sind immergrün, oval, glänzen und haben eine ledrige Konsistenz. Die Früchte sind klein, rund und leuchtend rot und enthalten ein helles Fruchtfleisch mit vielen Samen.

Der Unterschied zwischen Preiselbeere und Cranberry

Die Preiselbeere ist mit der Cranberry (amerikanische Moosbeere) zwar verwandt, es handelt sich aber um zwei unterschiedliche Pflanzen aus derselben Familie. Preiselbeere und Cranberry unterscheiden sich sowohl im Aussehen als auch in Geschmack und Wuchsform der Pflanze. So sind Cranberrys größer als Preiselbeeren und der Cranberrystrauch rankt sich am Boden entlang.

Preiselbeere: Anbau und Ernte

In vielen Regionen werden Preiselbeeren wild geerntet. Daneben gibt es bestimmte Kultur-Varianten, die auf einen höheren Ertrag gezüchtet wurden als die wildwachsenden Ursprungsformen. Die Sträucher gedeihen auf sauren, kalkarmen Böden und eignen sich an einem halbschattigen Standort auch für den Anbau im eigenen Garten. Etwa ab Mai oder Juni zeigen sich die weißen oder rötlichen Blüten der Preiselbeere – rund sechs Wochen später entstehen daraus die erbsengroßen Früchte. Die Beeren sind zunächst weiß, nehmen aber im Laufe der Reifung eine tiefrote Farbe an. Die Preiselbeere ist hart im Nehmen und hält auch Temperaturen von bis zu minus 20 Grad aus. Erntezeit für Preiselbeeren ist je nach Region etwa ab Juni, manchmal tragen die Pflanzen im September oder Oktober ein zweites Mal Früchte.

Die Preiselbeere und ihre Inhaltsstoffe

Die Preiselbeere enthält eine ganze Reihe wertvoller Inhaltsstoffe. In vielen ihrer nördlichen Heimatregionen wird sie daher eine wichtige natürliche Vitaminquelle geschätzt. Der hohe Säuregehalt der Früchte hat eine stark konservierende Wirkung und sorgt deshalb für eine lange Haltbarkeit von Preiselbeer-Produkten.

Verarbeitung der Preiselbeeren

Grundsätzlich können Sie Preiselbeeren auch roh essen. Die frischen Früchte schmecken allerdings sehr herb und häufig extrem sauer. Deshalb werden sie in der Regel nicht roh verzehrt, sondern in verschiedenen Formen verarbeitet:

  • Als Kompott, Gelee oder Marmelade ist die Preiselbeere mit ihrem charakteristischen Geschmack eine sehr geschätzte Zutat in der Küche. Typisch ist die Beigabe zu Schnitzel, Wild und Geflügelgerichten sowie zu Käse.
  • Getrocknet kommt die Preiselbeere beispielsweise in Gebäck, Cerealien und Müsliriegeln zum Einsatz.
  • Purer Direktsaft aus Preiselbeeren enthält durch seine schonende Verarbeitung viele der wertvollen natürlichen Inhaltsstoffe. Unser Rabenhorst Preiselbeersaft besteht aus handgepflückten Wildfrüchten, die zum Erhalt des natürlichen Geschmackserlebnisses nur einmal gepresst werden. Der Saft kann entweder als Muttersaft getrunken oder als hochwertige Zutat zum Kochen verwendet werden.

FAQ

Wo wächst die Preiselbeere?

Die Preiselbeere wächst auf der ganzen Welt in Regionen mit gemäßigtem Klima. Sie findet sich zum Beispiel in Europa, Asien und Nordamerika bis hin zur Arktis. Ursprünglich stammt sie jedoch aus dem nördlichen Teil Eurasiens.

Was ist der Unterschied zwischen Preiselbeere, Cranberry und Heidelbeeren?

Heidelbeeren, Preiselbeeren und Cranberrys sind die Früchte drei verschiedener Pflanzen, die sich im Hinblick auf Aussehen und Geschmack sehr stark unterscheiden. Alle drei Pflanzen gehören jedoch zur Gattung der Heidelbeeren und zur Familie der Heidekrautgewächse.

Kann man Preiselbeeren roh essen?

Grundsätzlich ist es möglich, Preisebeeren roh zu verzehren, allerdings ist der herbe und äußerst saure Geschmack sehr gewöhnungsbedürftig. Wir empfehlen den Verzehr in Form eines hochwertigen Direktsaftes oder in gekochter Form als Kompott oder Marmelade.

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