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Das bedeutet Fruchtnektar – Definition

Fruchtnektar per Definition ist ein Getränk, das aus Fruchtsaft bzw. Fruchtmark, Wasser und Zuckerarten oder Honig hergestellt wurde. Doch was ist der Unterschied zwischen Fruchtsaft, Fruchtnektar und Fruchtsaftgetränk? Was hinter diesen verschiedenen Bezeichnungen für safthaltige Getränke genau zu verstehen ist, wird in Deutschland durch die Fruchtsaftverordnung und durch die Leitsätze von Erfrischungsgetränken geregelt. Während ein Fruchtsaft immer einen Fruchtgehalt von 100% besitzt, sind in Nektaren lediglich bestimmte Mindest-Fruchtgehalte vorgeschrieben. Zudem darf Nektar bis zu 20 % Zuckerzusatz enthalten und es dürfen weitere Inhaltsstoffen ergänzt werden, um den Geschmack zu verfeinern. Diese müssen jedoch immer genau deklariert werden.

So viel Frucht muss in einem Nektar stecken

Der Nektar vs. Saft-Unterschied liegt also in den gesetzlich vorgeschriebenen Mindest-Fruchtgehalten. Für Nektare sind diese je nach Frucht unterschiedlich hoch, wobei folgende Kriterien maßgeblich sind:

  1. Früchte, deren Saft zum unmittelbaren Genuss geeignet ist (z.B. Äpfel und Orangen): Nektar muss mindestens 50% Fruchtgehalt aufweisen.
  2. Früchte mit saurem Saft, welcher nicht zum unmittelbaren Genuss geeignet ist (z.B. Limetten, Brombeeren und schwarze Johannisbeeren): Nektar muss je nach Frucht zwischen 25 und 50% Fruchtgehalt aufweisen.
  3. Früchte mit viel Fruchtfleisch (z.B. Bananen und Mangos): Nektar muss mindestens 25 % Fruchtgehalt aufweisen.

Um unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, übersteigen die Fruchtgehalte unserer Rabenhorst-Nektare jedoch diese gesetzlichen Anforderungen. Unsere Nektare enthalten für ein besonderes und natürliches Geschmackserlebnis jeweils einen höheren Fruchtanteil – so enthält beispielsweise unser Heidelbeer-Nektar 70% Fruchtanteil, obwohl gesetzlich lediglich 40% vorgeschrieben wären.

Exkurs: Nektar vs. Muttersaft

Wird ein Direktsaft aus Früchten mit hohem Säuregehalt (z.B. schwarze Johannisbeeren oder Sauerkirschen) gewonnen, wird dieser auch als Muttersaft bezeichnet. Aus Muttersaft können Sie beispielsweise eine leckere Schorle herstellen, indem sie ihn mit Wasser verdünnen. Die intensiven Aromastoffe bieten dabei einen natürlichen Genuss. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag „Was ist Muttersaft?“.

Deshalb wird aus einigen Früchten ausschließlich Nektar hergestellt

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb aus einer Frucht kein Direktsaft mit 100% Fruchtgehalt, sondern ein Nektar hergestellt wird:

  1. weil die Früchte sehr sauer sind, wie beispielsweise die Johannisbeere oder Waldheidelbeere
  2. weil die Früchte viel Fruchtfleisch haben bzw. das Mark zu viel Fruchtfleisch hat, wie beispielsweise bei Mangos und Bananen

Ob wir bei Rabenhorst eine Frucht zu Saft oder zu Nektar verarbeiten, hängt also von ihrem Säuregehalt und der Menge ihres Fruchtfleisches ab. Dabei werden all unsere Nektare immer auf Basis hochwertiger Direktsäfte hergestellt und der genaue Fruchtgehalt auf dem Flaschenetikett deklariert. Saft oder Nektar aus Konzentrat kommt bei Rabenhorst in der Saftherstellung grundsätzlich nicht zum Einsatz, um die wertvollen natürlichen Inhaltsstoffe und Vitamine der Früchte zu erhalten und Ihnen unsere gewohnt hohe Qualität zu bieten. Was genau der Unterschied zwischen Direktsaft und Konzentrat ist, erfahren Sie hier

FAQ

Was bedeutet Nektar? Wie hoch ist der vorgeschriebene Mindestfruchtgehalt?

Die vorgeschriebenen Mindestfruchtgehalte für Nektare sind in Deutschland in der Furchtsaftverordnung gesetzlich geregelt. Je nach Frucht liegen diese Mindestfruchtgehalte zwischen 25% und 50%. Den Herstellern von Fruchtnektaren ist jedoch freigestellt, auch einen höheren Fruchtanteil zu verwenden. Wir bei Rabenhorst übersteigen beispielsweise bei all unseren Nektaren die gesetzlichen Anforderungen, um durch einen höheren Fruchtanteil einen besonderen Genuss zu gewährleisten.

Warum wird aus bestimmten Früchten Nektar und kein Saft hergestellt?

Aus Früchten mit viel Fruchtfleisch lässt sich nur wenig Saft gewinnen, sodass diese mit Wasser verdünnt werden müssen. Früchte mit sehr saurem Saft benötigen hingegen meist eine Verdünnung, um zu einem aromatischen Trinkgenuss zu werden. Daher ist die Verarbeitung der Früchte zu Nektar eine gute Variante, um die Geschmacksvielfalt zu genießen.

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