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Die Herkunft der Cranberry

Es gibt viele Beerensorten in Deutschland, doch die Cranberry fällt besonders durch ihren Namen auf. Obwohl sie heute auch in Deutschland angebaut wird, stammen die Früchte ursprünglich aus Nordamerika. Dort wurde sie schon lange von den indigenen Völkern Nordamerikas genutzt. Mit der europäischen Besiedlung Nordamerikas wurde das Wissen um die Beeren und ihre Verarbeitung an die europäischen Siedler weitergegeben. So ist die Cranberry ein wichtiger Teil der heutigen nordamerikanischen Essenskultur geworden. Insbesondere im Herbst und Winter, zum Beispiel zu Thanksgiving, ist sie oft als Teil der Gerichte zu finden.

Gut zu wissen: Woher kommt der Name „Cranberry“?

Der Name Cranberry stammt aus der Zeit der europäischen Siedler, denn die Blüte des Busches erinnerte sie an einen Kranichschnabel. Deshalb nannten sie den Busch und die dazugehörige Frucht ursprünglich Crane Berry. Diese Bezeichnung verkürzte sich mit der Zeit auf den heutigen Namen Cranberry. Im Deutschen ist die Beere auch als Kranichbeere, Kranbeere oder Großfrüchtige Moosbeere bekannt. Die botanische Bezeichnung der Pflanze ist Vaccinium macrocarpon und verrät uns, dass die Cranberry zur Gattung der Heidelbeeren gehört. Um die Verwirrung perfekt zu machen, wird die Frucht in Deutschland teilweise unter dem Namen Kulturpreiselbeere angeboten. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie der in Deutschland heimischen Preiselbeere ähnelt, obwohl sie beide als Heidekrautgewächse verwandt sind. Vom Aussehen, Geschmack und Verzehr sind sie sehr unterschiedlich.

Wie die Kranbeere aussieht und wo sie angebaut wird

Die Cranberry ist völlig ausgereift tiefrot und in etwa kirschgroß. Sie wächst hauptsächlich in Nordamerika, ist aber inzwischen auch auf Anbaugebieten in Deutschland und den Niederlanden zu finden. Die Cranberrys für unsere für unsere Rabenhorst-Säfte kommen aus Nordamerika. Denn wir wollen die langfristigen und partnerschaftlichen Beziehungen zu unseren Anbauern aufrechterhalten, die uns seit jeher mit Früchten höchster Qualität beliefern.

Die Kranichbeere bevorzugt einen kargen, sandigen bis moorigen Boden. Dort wächst der Busch dann nah an der Erde und breitet sich gerne aus. Aufgrund des Bodens wird die Cranberry in Deutschland zum Beispiel am Rande der Lüneburger Heide angebaut. Im Frühjahr erblüht der Busch rosa mit Blüten, die der Pflanze ihren Namen Cranberry eingetragen haben. Aus diesen entwickelt sich zunächst erst eine kleine weiße Beere, die mit der Zeit zu grün und dann zu der charakteristischen roten Färbung reift. Die Erntezeit ist im Herbst, meistens September und Oktober.

Die Ernte der Kranichbeere

Die Ernte der Cranberry ist in den USA besonders: hier werden die Felder zunächst geflutet und anschließend die reifen Beeren mit Hilfe spezieller Maschinen durch einen Strudelsog von den Sträuchern gezogen. Da die Beeren innen aus vier Luftkammern bestehen, schwimmen sie auf der Oberfläche des Wassers und können so gut gesammelt und direkt auf ihre Reife überprüft werden: es gibt einen „Hüpftest“, bei dem die Kranichbeere über eine Barriere hüpfen muss, um die Qualitätskontrolle zu bestehen. Das funktioniert gut, denn unreife und beschädigte Cranberries springen nicht so gut und können so einfach aussortiert werden.

Typische Verarbeitungsformen der Großfrüchtigen Moosbeere

Da die Großfrüchtige Moosbeere auch reif noch sehr sauer und etwas bitter ist, wird sie eher selten unverarbeitet verzehrt. Deshalb findet man die Cranberry oft in getrockneter Form, verarbeitet als Saft, Gelee oder Kompott. Neben den Früchten können Sie für einen stärkeren Geschmack dem Gelee zum Beispiel Cranberrysaft hinzufügen.

Eine leckere und vielseitige Verarbeitungsform der Kranichbeere ist der Saft. Für unseren Cranberrysaft verarbeiten wir nur Beeren, die möglichst nachhaltig angebaut wurden und eine strenge Qualitätskontrolle bestanden haben. Die Cranberrys werden dann lediglich einmal gepresst, sodass ein hochwertiger Muttersaft entsteht.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Cranberry und Preiselbeere?

Cranberry und Preiselbeere sind als Heidekrautgewächse verwandt, aber unterscheiden sich äußerlich stark. Während der Preiselbeerstrauch aufrecht wächst, rankt sich der Cranberrystrauch am Boden entlang. Auch die Frucht sieht anders aus. Die Cranberry ist circa kirschgroß und leuchtend rot, die Preiselbeere ist kleiner und wächst in Trauben am Strauch.

Wie kann man Cranberrys verzehren?

Cranberrys sind unverarbeitet ziemlich sauer und werden daher als Säfte, Gelees und als Kompott verarbeitet oder aber getrocknet gegessen.

Ist Cranberry und Moosbeere die gleiche Frucht?

Ja, die Cranberry ist im Deutschen auch als „Großfrüchtige Moosbeere“ bekannt. Der Name stammt daher, dass die Cranberry zu den Heidekrautgewächsen gehört, die besonders karge und sandige Heideböden bevorzugen.

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