Herkunft und Botanik der Sauerkirsche

Die zumeist selbstfruchtbare Sauerkirsche, die auch als Weichselkirsche oder Steinweichsel bezeichnet wird, ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Aller Wahrscheinlichkeit nach ist sie aus einer Kreuzung zwischen der wilden Vogelkirsche (Prunus avium) und der Steppenkirsche (Prunus fruticosa) hervorgegangen. Die genaue Herkunft der Sauerkirsche ist unbekannt. Ihre Ursprünge werden in Kleinasien vermutet. Nach Deutschland soll sie mit den Römern gekommen sein. Heute ist der beliebte Obstbaum in nahezu allen Ländern der Nordhalbkugel verbreitet.

Zu den beliebtesten Sauerkirschsorten in Deutschland zählen:

  • die Schattenmorellen-Sauerkirschen
  • die „Werdersche Glaskirsche“
  • die „Ludwigs Frühe“
  • die „Heimanns Rubinweichsel“
  • das „Morellenfeuer“
  • die „Meteor“

Die Sorten unterscheiden sich sowohl in ihrem Aroma und ihrem Säureanteil als auch in Farbe, Größe und Robustheit.

Anbau der Sauerkirsche

Die Sauerkirsche ist eine eher kleinwüchsige Steinfrucht, sodass sich ein Sauerkirschbaum auch problemlos für mittelgroße und kleinere Gärten eignet. Am besten gedeiht der Obstbaum in voller Sonne und in Böden mit einem hohen Humusgehalt. Grundsätzlich stellt die Pflanze jedoch keine hohen Ansprüche an ihren Anbaustandort. Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen eines Sauerkirschbaums ist der Herbst, da ihm hier genügend Zeit zum Einwurzeln bleibt, ohne parallel Früchte und Blätter auszubilden. Auf diese Weise kann der Baum wertvolle Kräfte einsparen.

Erntezeit

Das saftige Steinobst mit dem lieblichen, leicht säuerlichen Aroma ist ein wahres Wunder der Natur – vielfältig einsetzbar und doch unverkennbar im Geschmack. Die Früchte bestehen bis zu 85 Prozent aus Wasser. 

Die meisten Sauerkirschsorten sind in den Sommermonaten Juni und Juli zur Ernte bereit. Man spricht hier von den sogenannten Kirschwochen. Idealweise ist bei der Ernte darauf zu achten, dass der Stiel stets an der Kirsche verbleibt, sodass Keime und Kleinsttiere keinen Zugang zum Inneren der Frucht haben. Sie erkennen reife Sauerkirschen an ihrem leicht glasigen Fruchtfleisch und ihrem intensiven Aroma.

Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten von Sauerkirschen

Sauerkirschen eignen sich wunderbar für die Herstellung von Fruchtsäften, Smoothies und Fruchtnektaren. Sie sind beliebt in

  • Marmeladen und Konfitüren
  • Gelees und Sirups
  • Quarkspeisen und Joghurts
  • Süßspeisen wie Milchreis oder Waffeln
  • Spirituosen wie Kirschlikör

Wer an heißen Sommertagen auf der Suche nach einer Erfrischung ist, mischt sich eine spritzige Fruchtschorle aus Sauerkirschsaft und Mineralwasser. Mit dem angenehm milden Geschmack der Sauerkirsche wird es zum reinen Wohlgenuss, auch bei hohen Temperaturen auf eine gesunde Trinkmenge zu achten.

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FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Sauerkirschen und Schattenmorellen?

Bei der Schattenmorelle handelt es sich um eine Sorte der Sauerkirsche. Sie unterscheidet sich im Vergleich zu anderen Sauerkirschsorten hinsichtlich ihres Geschmacks und Aussehens.

Worin unterscheiden sich Süß- von Sauerkirschen?

Süß- und Sauerkirschen sind vor allem hinsichtlich ihrer Süße voneinander abzugrenzen. Während Süßkirschen in der Regel süß schmecken, bringen Sauerkirschen ein etwas säuerlicheres, frisches Aroma mit. 

Kann man Sauerkirschen roh essen?

Sauerkirschen eignen sich wunderbar zum Frischverzehr. Abhängig von der Sorte überzeugen die Früchte mit einem mehr oder weniger süß-säuerlichen Geschmackserlebnis.

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