Saftfinder

Die Abfolge von Tag und Nacht, der Rhythmus der Gezeiten, der unveränderliche Lauf der Jahreszeiten: Die Natur schreibt ihre eigenen Gesetze. Genau das macht einen Aufenthalt am Meer, im Wald, in den Bergen oder im heimischen Garten so erholsam. Sich ganz den eigenen Empfindungen hingeben, bewusst atmen, lauschen, ertasten: Mit Naturmeditation und fast überall praktizierbaren Übungen zur Sinneswahrnehmung ist das ganz einfach!

Meditation und Natur – Rückbesinnung auf das Wesentliche

Ob zur gezielten Stressbewältigung, zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens oder zur Stärkung der Resilienz im Alltag: Das Kultivieren produktiver Gewohnheiten ist wichtiger denn je. Neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung im Alltag können uns auch Meditationen in der Natur geistig, seelisch und körperlich entlasten. Doch welche Wege zur Entspannung sind unterwegs tatsächlich anwendbar? Wir stellen Ihnen Übungen und Meditationen vor, die Sie mit einem Waldspaziergang oder einem Aufenthalt im Grünen verbinden können.

Wenn die Tage wieder länger werden und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen unsere Haut kitzeln, fühlen wir uns der Natur besonders verbunden. Tatsächlich können sich Sonnenschein und frische Luft positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Deshalb sind Wahrnehmungsspiele wie Waldbaden in Asien längst als Therapiemethoden anerkannt. Doch auch ohne ärztliche Verordnung tun uns Achtsamkeitsübungen im Wald oder an anderen Kraftorten in der Natur einfach gut. Höchste Zeit, den ersten Schritt zu machen!

Meditation und Achtsamkeit in der Natur: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Bevor wir mit dem Meditieren oder den Achtsamkeitsübungen beginnen, ist es hilfreich, sich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede einmal genauer anzuschauen:

  • Unter dem Begriff Meditation sammeln sich diverse Techniken zur Stärkung der Konzentration. Durch die Fokussierung auf ein bestimmtes Objekt – etwa ein inneres Bild, ein positiv formuliertes Mantra oder den eigenen Atem – kommt der Geist zur Ruhe. Die Gedanken ordnen sich, der Körper entspannt. 
  • Achtsamkeit hingegen zielt auf die eigene Wahrnehmung. Das bewusste Empfinden des gegenwärtigen Augenblicks steht hier im Vordergrund – frei von jeder Wertung. Achtsamkeit ist eine Haltung des Geistes, die Sie überall ohne weitere Hilfsmittel üben können.

Wer gezielt nach Entspannungstechniken sucht, wird schnell feststellen, dass die Grenzen zwischen Meditation und Achtsamkeit fließend sind. So enthalten etwa die progressive Muskelentspannung nach Jacobson und das autogene Training Elemente beider Methoden. Die gute Nachricht: Um von der heilsamen Wirkung der Entspannungstechniken zu profitieren, müssen wir uns nicht um die genauen Definitionen sorgen. Jede Sekunde, in der wir entspannt durchatmen, ist ein Gewinn für unser Wohlbefinden.

So profitieren wir von Achtsamkeit und Naturmeditation

Dass sich eine ausgewogene Work-Life-Balance positiv auf die seelische und körperliche Gesundheit auswirken kann, ist bekannt. Doch was genau bewirkt gezielte Entspannung in Form von Meditation und Achtsamkeit in der Natur eigentlich?

  1. Durch bewusstes Hören, Riechen, Schmecken, Tasten und Fühlen verbinden wir uns intensiv mit der Natur. Das Nachspüren mit allen Sinnen ist ein wohltuendes Gegengewicht zum schnelllebigen Alltag, der häufig kaum Zeit zum Durchatmen lässt.
  2. Die Bewegung an der frischen Luft und das Wahrnehmen beruhigender Geräusche wie das Plätschern eines Bachs oder das Vogelgezwitscher setzen Glückshormone frei. Diese helfen uns beim Stressabbau und können sogar angstlösend und schmerzlindernd wirken. 
  3. Auch langfristig profitieren wir von Achtsamkeit und Meditation. Unsere Stimmung ist gelöster, Körper und Geist entspannter. Wir begegnen den Herausforderungen des Alltags mit größerer Gelassenheit und dem Wissen, dass wir jederzeit für unser Wohlbefinden sorgen können – ungeachtet der äußeren Umstände. Auch liebgewonnene Rituale wie Gesichtsyoga am Abend tragen zur ausgeglichenen Stimmung bei.

Achtsamkeit, Meditation und Sinneswahrnehmung: Übungen, Tipps und Inspiration

Gehmeditation

Häufig nehmen wir beim Meditieren eine möglichst entspannte Haltung ein: Wir sitzen im Schneidersitz oder liegen flach auf dem Rücken. Eine schöne Variation ist die Gehmeditation – dabei bewegen Sie sich in der freien Natur, abseits von stark frequentierten Strecken. Statt zielgerichtet von A nach B zu laufen, lenken Sie bei dieser Art der Meditation Ihre Aufmerksamkeit auf das Gehen selbst – auf die Beschaffenheit des Untergrunds, das Anheben des Fußes, den eigenen Takt. Gehen Sie langsam und beobachten Sie, wie sich die Wahrnehmung vom Äußeren auf das Innere richtet. Ein paar tiefe Atemzüge ebnen der Entspannung ihren Weg.

Waldbaden

Dieser Trend aus Japan hat das Potenzial zum Wellness-Hit: Beim Waldbaden verbinden Sie einen gemütlichen Waldspaziergang mit Meditation und nutzen die frische Luft als Quelle der Ruhe und Erholung. Planen Sie möglichst mehrere Stunden ein, um sich bei Ihrem Aufenthalt im Wald wirklich fallen lassen zu können. Atmen Sie die sauerstoffreiche Waldluft und lassen Sie sich treiben. Lauschen Sie dem Knacken der Äste, dem Rascheln der Blätter und dem Gesang der Vögel. Setzen Sie sich auf einen Baumstumpf oder legen Sie sich auf eine Waldlichtung mit freier Sicht auf das Blätterdach und den Himmel. Die friedliche Atmosphäre umhüllt strapazierte Nerven wie ein schützender Kokon.

Sinnesmeditation

Diese Art der Meditation können Sie überall durchführen. Setzen Sie sich auf eine Parkbank oder nehmen Sie eine kurze Auszeit auf dem Balkon oder im Garten. Schließen Sie die Augen und atmen Sie ein paar Mal tief ein und aus. Dabei ist es besonders hilfreich, tief durch die Nase ein- und über den Mund auszuatmen. Spüren Sie Ihrem Körpergefühl nach. Sind Ihre Muskeln entspannt? Spüren Sie Sonnenstrahlen oder einen sanften Luftzug auf der Haut? Fahren Sie auf diese Weise fort und nehmen Sie bewusst Geräusche, Gerüche und Aromen wahr. Sie möchten aus der Alltagsroutine ausbrechen? Bei einer Pilgerreise in Deutschland können Sie Ihre Zeit für regelmäßige Übungen der Sinneswahrnehmung und Meditationen nutzen.

Barfußpark

Der Besuch eines Barfußparks bietet reichlich Gelegenheit, Achtsamkeit zu praktizieren. Dabei bewegen Sie sich ohne Schuhe und Strümpfe über diverse Untergründe wie Steine, Sand, Gras, Holz, Rindenmulch, Lehm und Wasserflächen. Auch das Tempo, in dem Sie die verschiedenen Stationen passieren, macht einen Unterschied. Verändert sich Ihr Gang? Spannen Sie bestimmte Muskeln an oder ertasten Sie vorsichtig mit Ihren Zehen? Stehen Sie sicher oder wird Ihr Schritt angenehm abgefedert? Ob mit offenen oder geschlossenen Augen: Barfußlaufen ist ein wahrhaft erdendes Erlebnis.

Tipp: Mit der richtigen Verpflegung versorgen Sie Ihren Körper unterwegs mit den nötigen Nährstoffen. Wie wäre es mit einem unserer wohltuenden Bio-Shots, einem leckeren Energy Smoothie oder einem hochwertigen Direktsaft – ob pur oder als Fruchtschorle?

FAQ – Häufige Fragen zu Meditation und Achtsamkeit

Warum beruhigen Naturgeräusche?

Naturgeräusche wirken unmittelbar auf Hirnregionen, die der Entspannung und dem Stressabbau dienen. In der Folge lässt die Muskelspannung nach, Herzschlag und Atmung beruhigen sich.

Welche Vorteile hat Meditation in der Natur?

Meditation in der Natur bietet zahlreiche Vorteile: Sie ist fast überall durchführbar, kostet nichts und versorgt uns mit ausreichend Sauerstoff und Sonnenlicht. Von der Stressreduktion können Körper, Geist und Seele auf vielen Ebenen profitieren.

Wie kann ich meine Achtsamkeit trainieren?

Zum Schulen der Achtsamkeit stehen diverse Methoden und Übungen zur Verfügung. Probieren Sie eine der oben genannten Aktivitäten wie Waldbaden oder Sinnesmeditation aus. Bewusstes Atmen und das Fokussieren auf das Hier und Jetzt sind ein idealer Einstieg.

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