Diese Gründe gibt es für starkes Kälteempfinden

Meist beginnt es mit kalten Füßen und Händen: Bevor wir uns versehen, zittern wir am ganzen Leib. Wenn Sie regelmäßig auskühlen und selbst dicke Kleidung nicht hilft, stellt sich Frage: Woran liegt das? Die Antwort ist nicht so einfach, denn das Temperaturempfinden von Menschen ist sehr unterschiedlich. Einige geraten im Winter ins Schwitzen. Andere werden schon bei milden Temperaturen zur Frostbeule. Alter und Geschlecht, Stoffwechsel und Statur spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, ab wann jemand zu frieren anfängt.

Weitere Gründen fürs Frieren umfassen:

  • Müdigkeit
  • Erschöpfung
  • Zugluft
  • Zu dünne Kleidung
  • Zu wenig Bewegung

7 Tipps gegen ständiges Frieren

Zum Glück müssen Sie sich nicht mit Ihrem zitternden Schicksal abfinden. Wir haben die besten Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Kälteempfinden trainieren können:

1. Bewegung im Freien

Sport und Bewegung regen die Durchblutung an und heizen von innen. Für mehr Bewegung im Alltag empfehlen wir Spaziergänge, Walken, Fahrradfahren, Fitness oder Joggen; aber auch Gartenarbeit oder Wäsche aufhängen bringen den Körper in Schwung. Das Prinzip dahinter ist simpel: Muskeln erzeugen bei Beanspruchung Wärme. Diese verteilt sich von innen über den Blutstrom. Daher ist das Kältegefühl bei Frauen oft ausgeprägter als bei Männern mit durchschnittlich mehr Muskelmasse, dickerer Hautschicht und höherer Körpertemperatur.

2. Wechselduschen

Mit dem Wechsel von warmem zu kaltem Duschwasser können Sie nicht nur Ihr Kältegefühl trainieren, sondern auch Ihr Immunsystem unterstützen. Dafür braucht es nicht zwingend eine Eisdusche. Duschen Sie zunächst in Ihrer Lieblingstemperatur. Dann regeln Sie die Wassertemperatur runter. Beginnen Sie damit, Ihre Beine abzuduschen. Dabei starten Sie immer an der Außenseite und führen den Wasserstrahl über die Innenseite wieder hinunter zu den Füßen. Gleiches gilt für die Arme: Lassen Sie den Wasserstrahl über den Handrücken hinauf bis zur Schulter und an der Arminnenseite wieder zurück zur Handfläche gleiten. 

3. Füße aufwärmen

Bei kalten Temperaturen versucht der Körper die lebenswichtige Körpermitte warm zu halten. Dadurch zirkuliert das Blut in den Extremitäten schlechter. Die Folge: Unsere Füße werden kalt. Mit folgenden Tricks wärmen Sie Ihre Füße wieder auf:

  • Socken nach dem Zwiebelprinzip tragen: Als erste Schicht dünne Baumwollsocken, die Feuchtigkeit von der Haut ableiten, und als zweite Schicht darüber dicke Wollsocken – schon wird's kuscheliger.
  • Heißes Fußbad: Für 10 bis 15 Minuten bei maximal 40 Grad die Füße baden.
  • Wechselfußbad: Die Füße wiederholt und abwechselnd für 3 bis 5 Minuten in warmes Wasser (maximal 40 Grad), dann wenige Sekunden in kaltes Wasser (maximal 18 Grad) tauchen.
  • Massage: Durchblutung durch 5-Minuten-Massagen mit Igelball oder Holzrollern anregen.

4. Stress reduzieren

Stress fördert die Adrenalinausschüttung. Adrenalin verengt wiederum die Gefäße und sorgt für steigenden Blutdruck und eine zentrierte Körperwärme. Die Lösung: Stress reduzieren. Zu den besten Tipps gegen Stress zählen Entspannungsübungen und Yoga, die durch Bewegung auch die Durchblutung anregen.

Heißgetränke und Suppen

Tee, heiße Schokolade oder Hühnerbrühe – Heißgetränke und Suppen sorgen für Wärme von innen. Dahinter steckt ein kleiner Trick: Da wir im Bauch über Wärmerezeptoren verfügen, erhält das Gehirn durch heiße Flüssigkeiten das Signal: Mir ist warm! Auf diese Weise sorgt der Wärmereiz für einen längeren Aufwärmeffekt als die hohe Temperatur der Getränke. 
 

Tipp:

Ingwer bringt eigene Schärfe mit, die den Wärmeeffekt noch verstärkt. Hierzu einfach geschälte Ingwerscheiben in der Tasse oder Kanne heiß aufgießen. Wer es etwas fruchtiger mag, greift zum heißen Apfelsaft mit Ingwer „Heißer Apfel-Ingwer-Saft“.

6. Scharfes Essen

Einen ähnlichen Wärmeeffekt wie Heißgetränke haben scharfes Essen und scharfe Gewürze. Das Brennen im Mund reizt die Nerven in der Haut, im Mund und im Magen, regt die Durchblutung an und signalisiert dem Körper: Es ist warm!

7. Wärmendes Massageöl

Wenn Sie Ihren Körper massieren oder massieren lassen, fördern Sie die wärmende Blutzirkulation. Wärmendes Massageöl kann dabei für einen ähnlichen Effekt wie scharfes Essen sorgen, da es die Hitzerezeptoren der Haut anregt. Auch angenehm: Eine Hot-Stone-Massage, die Wärme überträgt und Verspannungen bis in die Tiefenmuskulatur lösen kann.
 

Unsere Heißgetränke für mehr Wärme im Winter

Heißer Horst

Alkoholfreies Bio-Heißgetränk mit natürlichem Vitamin C
Flasche heißer Apfelsaft mit Ingwer von  Rabenhorst

Heisser Apfel-Ingwer

Alkoholfreies Bio-Heißgetränk mit Ingwer und Lindenblütenhonig
Flasche Heißer Rabe alkoholfrei von  Rabenhorst

Heisser Rabe

Unser klassisches Heißgetränk ohne Alkohol mit natürlichem Vitamin C

FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Thema „Kälteempfinden“

Warum friere ich so schnell?

Für ständiges Frösteln oder starkes Kälteempfinden trotz Wärme gibt es verschiedene Gründe. Dazu zählen Erschöpfung, Müdigkeit und Stress. Auch weniger Muskelmasse kann schneller zum Frieren führen, denn Muskeln halten den Körper warm. Weitere Gründe finden sich in luftigen oder schlecht beheizten Räumen, wenig Bewegung und falscher Kleidung.

Was kann ich gegen Kälteempfindlichkeit tun?

Es ist gar nicht so schwer, Kälteempfinden zu trainieren. Zu den besten Tricks zählen regelmäßige Bewegung, Sport und Fitness, um die Durchblutung anzuregen. Auch Wechselbäder, Wechselduschen und Bürstenmassagen können helfen.

Wie friere ich nicht so schnell?

Sollten Sie trotz aller Bewegung schnell ins Zittern kommen, empfiehlt sich Kleidung mit optimaler Wärmewirkung. Auch Kleidung nach dem Zwiebelprinzip, also in mehreren Lagen, hält Wärme im und am Körper.

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