Aronia

Herkunft: Osten Nordamerika. Erst seit dem 20. Jahrhundert wird das gesunde Wildobst auch in Europa kultiviert.

Botanik: Die Sträucher der Aronia melanocarpa sind von 2 - 3 m Höhe und Breite. Im Mai zeigen sich die ersten weißen Blüten. Die sich aus den Blüten bildenden, rundlichen, violettschwarzen Früchte sind kleine Apfelfrüchte mit einem Durchmesser von ca. 10 mm und einem Gewicht von ca. 1 g. Sie sind zu Beginn von einer weißlichen Wachsschicht bedeckt, ohne diese Schicht sehen sie aus wie lackiert. Die Fruchtreife vollzieht sich im August. Das Fruchtfleisch ist intensiv rot gefärbt und weist ein süßes bis säuerliches, herbes Aroma auf. Die kleinen Apfelfrüchte sind frei von Steinzellen und enthalten auch kein Kerngehäuse, die Samen sind nur klein.

Anbaugebiete: Nordamerika, Kanada, Osteuropa insbesondere Polen, Deutschland, Österreich

Ernte/Saison: Mitte August bis Oktober

Verarbeitung/ Zubereitung: Die erbsengroßen, schwarzen, häufig wachsartig überzogenen Früchte, schmecken süß-säuerlich-herb und ähnlich der Heidelbeere. Die Beeren werden entweder getrocknet (wie Rosinen) verwendet oder als Saft verwendet. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit für die Küche stellt die Verwendung der Früchte in passierter Form als Fruchtsoße v.a. zu Wildgerichten dar. Weiterhin können sie auch gut in Alkohol eingelegt werden oder zu Wein verarbeitet werden.

Besonderheiten: Wegen ihrer kräftigen roten Farbe wird sie gerne als Ersatz für Lebensmittelfarben verwendet.