Heidelbeere

Herkunft: Die heute verbreitete Heidelbeere , stammt von nordamerikanischen Arten ab. Auch die Züchtung der verschiedenen Heidelbeerarten wurde in diesem Jahrhundert vor allem in den USA vorangetrieben.

Botanik: Mit wissenschaftlichem Namen heißt sie Vaccinium myrtillus und  gehört zu den Heidekrautgewächsen (Ericaceae) Heidelbeeren benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Platz in windgeschützter Lage. Sie lieben nährstoffarme Böden in lichten Wäldern, Heiden und Mooren.

Anbaugebiete:  Heidelbeeren wachsen vor allem auf der Nordhalbkugel. Auf der Südhalbkugel sind sie nur in Bergregionen zu finden. Hauptanbaugebiete sind neben einigen heimischen Lagen insbesondere Spanien, Polen und die USA.

Ernte/Saison:  Im April gibt es bereits die ersten Heidelbeeren aus Spanien. Von August bis September werden heimische Heidelbeeren angeboten.

Im Winter kommen die Heidelbeeren aus den Bergregionen Südamerikas, Südafrikas, Australiens und Neuseelands.

Verarbeitung/ Zubereitung: Heidelbeer-Fans schätzen den süß-säuerlichen, zugleich würzigen und aromatischen Geschmack der blauen Beeren. Samt Stielen ganz kurz abbrausen oder in stehendem Wasser waschen, anschließend trocken tupfen

Besonderheiten:  Im Gegensatz zu Wild-Heidelbeeren haben Kultur-Heidelbeeren helles Fleisch und färben nicht.

Beste Freunde: die leichte Süße der Beeren passt wunderbar zur leichten Säure von Joghurt- oder Quarkprodukten